Prozesse: Die wichtigste Software im Handwerksbetrieb ist nicht deine Branchensoftware – sondern Loom
Wenn du einen Handwerksbetrieb führst, denkst du bei „wichtige Software“ wahrscheinlich an das Übliche: Branchensoftware, Kalkulation, Zeiterfassung, vielleicht noch ein CRM. Alles logisch. Alles wichtig.
Und trotzdem bleibt da ein Problem, das dir jede dieser Lösungen nicht abnimmt: Wissen sitzt in Köpfen. Und solange Wissen in Köpfen sitzt, bist du als Chef automatisch der Engpass. Weil du erklären musst. Immer wieder. Und weil neue Abläufe zwar „eingeführt“ werden – aber niemand sie wirklich beherrscht.
Genau an diesem Punkt setzt diese Podcastfolge an – und sie macht eine klare Ansage:
Genau an diesem Punkt setzt diese Podcastfolge an – und sie macht eine klare Ansage:
Und das ist Loom.
Warum Loom wichtiger ist als jede „große“ Lösung
Du kannst die beste Software der Welt kaufen. Wenn keiner sie bedienen kann, bleibt sie eine teure Baustelle.
Das ist das Henne-Ei-Problem in Reinform:
- Du führst etwas Neues ein.
- Jetzt musst du es allen beibringen.
- Du erklärst.
- Du wiederholst dich.
- Du beantwortest Rückfragen.
- Du korrigierst Fehler.
- Du erklärst nochmal.
Das kostet Zeit, Nerven und Geld. Und es ist völlig unnötig.
Denn es gibt eine einfache Lösung: Du dokumentierst den Prozess genau in dem Moment, in dem du ihn selbst durchspielst. Nicht später. Nicht „wenn Zeit ist“. Sondern direkt.
Und genau dafür ist Loom gebaut: Bildschirm aufnehmen, erklären, fertig.
Was Loom im Kern ist: Video statt Textwüste
Die Idee ist so simpel, dass sie sofort funktioniert:
Statt „Betriebsanleitung mit Text und Screenshots“ machst du ein kurzes Video, in dem du genau zeigst, was zu tun ist – und dabei mit deinen Worten erklärst, worauf es ankommt.
Das ist nicht „Filmstudio“. Das ist nicht „Produktion“. Das ist Alltag.
- Am PC: Bildschirmaufnahme, Maus, Klicks, Erklärung.
- Am Handy: Bildschirmaufnahme für Apps oder Kamera drehen und die Baustelle filmen.
- Im Betrieb: kurz zeigen, wie etwas aussieht, wo etwas liegt, wie etwas richtig gemacht wird.
Und das Beste: Du musst nichts „organisieren“. Aufnahme beenden, Link teilen, fertig.
Der perfekte Einstieg: der Kaffeevollautomat
Jetzt kommt der Teil, der genial ist, weil er so bodenständig ist:
Wenn du Loom testen willst, nimm nicht sofort „unsere komplette Branchensoftware“. Nimm das, was jeder Betrieb kennt – und was trotzdem ständig zu blöden Rückfragen führt:
den Kaffeevollautomaten.
Denn genau hier siehst du sofort den Nutzen:
- Bedienung ist oft nicht selbsterklärend.
- Reinigung wird gerne „irgendwie“ gemacht.
- Neue Leute stehen davor und drücken rum.
Also machst du drei Mini-Videos:
- Kaffee ziehen
- Bohnen/Wasser nachfüllen
- Reinigung
Dauer pro Video: unter einer Minute.
Und damit ist der Automat nicht nur erklärt – du hast gleichzeitig verstanden, wie du ab jetzt alles im Betrieb dokumentierst: kurz, klar, visuell.
Loom ist nicht nur Doku – es ist dein Turbo für Führung
Viele sehen Loom zuerst als „Anleitungstool“. Das ist richtig – aber es greift zu kurz.
Loom ist ein Werkzeug, mit dem du im Betrieb massiv Zeit sparst, weil du Dinge nicht mehr ausschreiben musst, nicht mehr ewig erklären musst und weniger Missverständnisse erzeugst.
Hier sind die wichtigsten Einsatzfelder aus der Folge – komplett praxisnah:
1) Neue Prozesse einführen (ohne dass du 20-mal erklärst)
Du spielst den Prozess selbst durch – und lässt die Aufnahme mitlaufen.
Das Video ist danach die Einarbeitung, die jeder jederzeit abrufen kann.
2) Fehler besprechen (ohne Vorwürfe, ohne Drama)
Du zeigst exakt, was falsch läuft, und wie es richtig geht.
Kurz. Sachlich. Verständlich.
3) Aufgaben an Monteure geben (ohne Roman zu tippen)
Handy an, Kamera an, kurz durch die Baustelle:
„Hier kommt die Außeneinheit hin, hier die Inneneinheit, hier der Speicher.“
Das ist glasklar. Und es spart dir diese ewigen Rückfragen-Schleifen.
4) Angebote erklären (und dich von der Konkurrenz absetzen)
Du schickst nicht nur ein PDF.
Du schickst ein kurzes Video: Position für Position, wie wenn der Kunde dir gegenüber sitzt.
Der Kunde versteht es wirklich – wann er will. Und du musst nicht drei Telefontermine finden, nur um „kurz das Angebot zu erklären“.
5) Feedback geben (ohne Meetings und Pingpong)
„Das gefällt mir, das nicht, das bitte anders.“
Du klickst dich durch, erklärst, fertig.
Das ist schneller als zehn Nachrichten und verhindert Missverständnisse.
Der wichtigste Teil: So baust du ein Loom-Video, das seinen Job erledigt
Viele scheitern nicht an der Technik, sondern am Aufbau. Deshalb ist die Struktur in der Folge knallhart einfach:
1) Starte mit dem Satz: „In diesem Video zeige ich dir…“
Kein Gelaber. Keine Einleitung. Sofort Klarheit.
Beispiel:
„In diesem Video zeige ich dir, wie du bei uns einen Kunden anlegst.“
2) Halte es kurz: ein Thema pro Video
Das ist entscheidend.
Ein langes Video ist unbrauchbar, weil niemand später die Stelle findet, die er gerade braucht.
Mehrere kurze Videos sind ein System, das wirklich genutzt wird.
Regel: maximal ein bis zwei Themen – besser ein Thema.
3) Maximal drei Schritte / drei Lernziele
Wenn du mehr reinpackst, wird’s wieder unübersichtlich.
Kurz, knackig, fertig.
4) Sauberer Abschluss
Kurzer Schluss, fertig. Nicht weil es „nett“ ist, sondern weil es rund wirkt und Leute das Video dann lieber nutzen.
„Ich bin doch kein Kameramann!“ – musst du auch nicht sein
Das ist die typische Ausrede. Und sie ist erledigt.
Du brauchst:
Mehr nicht.
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Und ja: Querformat ist sinnvoll, weil es später am Bildschirm besser nutzbar ist. Aber entscheidend ist nicht das Format. Entscheidend ist: Du machst es.
Was kostet das? Und wie setzt du es clever ein?
Auch hier wird es im Podcast sehr pragmatisch gelöst:
Du brauchst nicht für jeden Mitarbeiter einen bezahlten Account.
Die Logik ist klar:
- Bezahl-Account für die Leute, die regelmäßig Inhalte erstellen (Chef, Projektleitung).
- Kostenlose Accounts für Mitarbeiter, die vor allem konsumieren und umsetzen.
Damit bleibt der Aufwand klein und der Nutzen riesig: Du dokumentierst einmal – und der Betrieb profitiert dauerhaft.
Die Hausaufgabe: Nicht reden. Machen.
Die Folge endet mit zwei Aufgaben, die genau den richtigen Druck erzeugen:
Aufgabe 1: Bau dein Loom-„Universum“
Entscheide, wer im Betrieb Videos erstellen soll (Premium) und wer sie nur nutzen soll (kostenlos).
Das ist Führungsarbeit: Wer macht was – und wofür?
Aufgabe 2: Mach dein erstes Loom-Video am Kaffeeautomaten
Nicht an der Branchensoftware.
Nicht am kompliziertesten Prozess.
Am Kaffeeautomaten.
Weil du damit sofort Routine bekommst.
Und weil du innerhalb von Minuten siehst, wie aus „ständig erklären“ ein System wird.
Fazit: Loom macht dich schneller – aber vor allem macht es dich frei
Der echte Gewinn ist nicht „ein paar Videos“.
Der echte Gewinn ist:
- weniger Rückfragen
- weniger Wiederholungen
- weniger Chaos bei neuen Leuten
- schnellere Einarbeitung
- mehr Klarheit im Alltag
Und vor allem: Du baust einen Betrieb, in dem Wissen nicht an dir klebt.
Wenn du willst, schreibe ich dir auch die nächsten Folgen wieder genau in diesem Stil: klar, ausformuliert, ohne Notiz-Feeling – und ohne irgendeinen Link.
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Über den Autor Manuel Epli
Manuel Epli studierte an der Universität Ulm die Fächer Mathematik, Informatik, Pädagogik und Psychologie. Er ist Gründer von eLearningPlus, einer Marke der digi professionals GmbH aus Ulm.
Die digi professionals GmbH ist ein TÜV- und AZAV-zertifiziertes Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von zielführenden und hochwertigen E-Learning-Maßnahmen und digitalen Schulungsplattformen spezialisiert hat.
Mit einer 3-stelligen Wachstumsrate pro Jahr, über 25 Mitarbeitern, sowie mehr als 500 betreuten Kunden gehört die digi professionals GmbH zu den führenden E-Learning-Anbietern im gesamten DACH-Raum.
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